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Wirtschaftsplan 2017/18 vorgestellt

Gleich zwei wichtige Neuerungen enthielt der Wirtschaftsplan des Kirchenkreises Rotenburg für die Jahre 2017 und 2018. Er wurde erstmalig doppisch erstellt und musste auch zum ersten Mal einen Zeitraum von zwei Jahren berücksichtigen. Der Kirchenkreistag hat ihn auf seiner jüngsten Sitzung in Rotenburg beraten und angenommen. Die Ergebnisrechnung schließt ab mit einem Volumen von rund 5 Mio. Euro für 2017 und 4,6 Mio. Euro für 2018.

„Für zwei Jahre zu planen ist schwieriger, denn wir können heute nicht genau wissen, was 2018 tatsächlich passiert“, erklärt Änne Böhling, die stellvertretende Leiterin des Kirchenamts Verden. Sie erläuterte den Delegierten des Kirchenkreistags den Wirtschaftsplan. Dabei konnte sie für 2017 eine bessere Prognose aufstellen als ursprünglich vorgesehen. Die veranschlagten Entnahmen aus den Rücklagen werden nur 10.000 Euro anstatt vormals geplanter 26.000 Euro betragen. „Allerdings mussten wir für 2018 zum Haushaltsausgleich mehr Gelder aus den Rücklagen veranschlagen als ursprünglich geplant“, sagt Böhling. Anstatt 43.000 Euro werden es 51.000 Euro sein. Das sind 8.000 Euro mehr. Hauptsächlich zustande kommen die Mehrkosten durch die Einplanung einer Tarifsteigerung. Der Betrag reduziert sich, wenn die Personalkostensteigerung nicht in eingeplanter Höhe eintritt oder die Refinanzierung durch die Landeskirche höher ausfällt als im Moment veranschlagt. „Die Refinanzierung wird nach einem Schlüssel ausgeschüttet und ist in der Summe noch nicht bekannt“, sagt Böhling. „Es kann also durchaus sein, dass sich die Haushaltslage für 2018 auch besser darstellt als jetzt gedacht.“

Ein positives Fazit zur Einführung der Doppik zog Kirchenamtsleiter Kord Sternberg. „Nach intensiven Vorbereitungen kann die Umsetzung jetzt als erfolgreich betrachtet werden“, sagt er. Im Kirchenamt war eine Doppikprojektstelle eingerichtet worden, die den Prozess begleitet und koordiniert hat. Das Buchungsgeschäft läuft, die doppischen Wirtschaftspläne und Eröffnungsbilanzen für die einzelnen Kirchengemeinden werden noch in diesem Jahr aufgestellt. „Da sind wir dran“, sagt Sternberg, der aber auch darauf hinweist, dass die Mitarbeitenden wegen der Umstellung derzeit eine hohe Arbeitsauslastung haben. „Sie arbeiten seit Anfang des Jahres mit der neuen Systematik und vieles ist neu. Das ist eine große Herausforderung.“ Doch insgesamt ist er zufrieden: „Wir sind auf einem guten Weg.“

 

 

 

 

 

DATUM

10. April 2017

AUTOR

Anette Meyer
BILDER (1)
Kirchenkreis Rotenburg arbeitet seit Beginn des Jahres mit Doppik