Gospel & christliche Popularmusik

Der Funken der religiösen Lieder der afroamerikanischen Kirchen in Nordamerika hat inzwischen in vielen Gemeinden einen Gospelchor hervorgebracht und einigen Gemeinden auch die Form der Gospelgottesdienste entstehen lassen.

Mit einem großem Gospelchor und derzeit zwei Bands entwickelt sich die christliche Popularmusik auch in der Kirchenregion Rotenburg zu einem festen Bestandteil der Kirchenmusik.

Informationen zum Stand des Gospelchorprojektes gibt es bei Martina Seifert: tina.seifert@t-online.de

Gospel

Der Gospel (von Englisch: gospel = Evangelium, Gute Nachricht; hergeleitet vom Altenglischen gōdspel, gōd = gut und spel = Erzählung, Nachricht[1]) ist nach jene christliche Stilrichtung, die sich Anfang des 20. Jahrhunderts aus dem "Negro Spiritual" sowie Elementen des Blues und Jazz entwickelt hat.

Über den Gospel hat sich die christliche Popularmusik als Ergänzung zur klassischen Kirchenmusik entwickelt. Hätte der Dichter von Psalm 150 bereits Synthesizer, E-Gitarre oder Saxophon gekannt …

Zumindest benennt er alle am Jerusalemer Tempel bekannten Instrumente und ruft somit auf, Gott mit allen musikalischen Mitteln und mit aller musikalischer Kreativität zu loben. Und Martin Luther fordert: Um den Glauben zu lehren, müsse man „wenn es hilfreich und erforderlich dafür wäre, mit allen Glocken dazu läuten lassen und mit allen Orgeln pfeifen und alles klingen lassen, was klingen kann“.

Es sind die Laien, die musikalisch engagierten Ehrenamtlichen, die die neuen Stilrichtungen in die kirchenmusikalische Szene einbringen. Damit treten sie das Erbe der Reformation an, nämlich die Freiheit, ihren Glauben selbst im Lied ausdrücken zu können.

 

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WEITERE INFORMATIONEN

„Ein Geheimnis liegt im ‚Atmosphärischen‘, das Gospel schon als Musikgenre ausstrahlt. Sein moderner, rhythmusbetonter Stil gibt Schwung, versetzt in Bewegung.“
(Petra-Angelika Ahrens)